Ausstellung: Schöne neue Welt – Traumhäuser rumänischer Migranten

Neue Wohnhäuser als Symbole der innereuropäischen Arbeitsmigration

Als Gemeinschaftsprojekt des Museums Europäischer Kulturen (MEK) der Staatlichen Museen zu Berlin, des Rumänischen Kulturinstituts Berlin (RKI) und des CLB Berlin holte Sally Below die Ausstellung „Schöne neue Welt – Traumhäuser rumänischer Migranten“, die zuvor bereits im MEK in Berlin-Dahlem gezeigt wurde, in ihren Raum CLB nach Kreuzberg:

Die so genannten stolzen Häuser in Rumänien sind ein weithin sichtbares Zeichen für den Fleiß, den Erfolg und den sozialen Aufstieg ihrer Eigentümer, die ihr Dorf verließen, um in einem anderen Land den Lebensunterhalt für ihre Familien zu sichern. Die Ausstellung stellte anschaulich die verschiedenen Aspekte von Migration und Bauboom in Nordrumänien vor, hinterfragte die Glamour-Seiten und beleuchtete die Auswirkungen auf das Dorf, die Region und die Landschaft.

Sally Below kuratierte gemeinsam mit Beate Wild vom MEK und Raluca Betea vom RKI das Rahmenprogramm: In Gesprächen und Vorträgen setzten Journalistinnen und Journalisten gemeinsam mit Forschenden aus Architektur, Architekturgeschichte, Anthropologie, Ethnologie und Kunst die Entwicklungen in Rumänien mit denen anderer Länder mit starker Migration, unter anderem die Türkei und Polen, in Beziehung und arbeiteten Unterschiede und Gemeinsamkeiten heraus.